Karin's profileRose's Garten der Gefühl...PhotosBlogListsMore ![]() | Help |
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Rose's Garten der GefühleSeelen die zu sterben fürchten, werden niemals leben June, 2009 Das muss mal gesagt werden!Das Leben... ohne Tabu's...
Der Mensch... ewig auf der Suche...
nach dem Sinn des Lebens...
nach den Wahrheiten...
Er glaubt, er findet Erfüllung...
in Promiskuität...
in ständigem Wechsel...
in ständig neuem Genuss...!
Der Sinn des Lebens... schwer zu ergründen...
Der Weg ist das Ziel...
Die Suche bereichert uns schon,
ohne immer zur völligen Erfülung zu kommen.
Viele Menschen erkennen das nicht.
Sexsucht... eine Krankheit der Seele...
Wie Magersucht oder Fettleibigkeit...
Triebhaftigkeit zur Potenz...
und fast Jeder lebt mit...
saugt diese bizarre Wahrheit auf...
ohne zu begreifen...
Eine Einbahnstrasse...
Irgendwann steht man an...!
Sex...
Irgendwann...
hat man fast Jeden gehabt...
Irgendwann...
ist Sex immer gleich...
erschöpft sich auf das Wesentliche.
Irgendwann...
wird er öde...
wie zu viel fettes Essen...
Apropos Essen...
Würde man das Leben betrachten,
als ein feudales Mahl...
mit allem Drum und Dran...
dann wäre Sex nie das Hauptgericht...!
Sex ist eine Beilage...
oder ein guter Wein, der das Mahl verfeinert...
ihm Würze gibt...
Aber das Leben,
es dreht sich um andere Dinge...
Ganz wichtige Dinge...
Liebe - Gefühle...
Abseits von jeder Geschlechtlichkeit...
Freundschaft ohne Wenn und Aber...
Erkenntnisse...
Reifen und Wachsen...
Aber Sex ist nur das Beiwerk...!
Wer zuviel davon nimmt, versäumt das Beste...
Das wirklich Gute...!
Genuss ist wichtig...!
Wer sich immer kasteit, vergeudet sein Leben...
Ich halte Nichts von Sexlosigkeit...
Mönche und Nonnen...
Priester...
Ihr Zölibat enthält wenig Sinn...!
Zumindest für mich,
da Verzicht allein nicht glücklich macht...
Wer immer verzichtet, wird krank...
und tut sich Nichts Gutes...
ganz bestimmt nicht...
Sex ist wichtig...!
Wie der Sonnenaufgang an jedem Tag...
doch wenn die Sonne zu stark wird...
und die Pflanzen versengt - vertrocknet,
wendet sich das Gute in ihr zum Schlechten...
Warum sagst du das...?
So fragt sich Mancher...
Du schreibst doch selber über Sex...
mehr als nur offen...
Predigst du nicht Wasser...?
Und trinkst selber Wein...?
Ja - ich schreibe von Sex...
von erfülltem Sex...
Aber auch von monogamer Liebe...!
Ich predige keine Promiskuität...
Keinen steten Partnerwechsel...
Und wer glaubt,
ich wäre die grosse Kurtisane...
allzeit bereit...
Den muss ich enttäuschen...
Ich lasse nicht Jeden an mich heran...
Ganz sicher nicht...
Und ich glaube an echte Gefühle...
mehr als an alles Andere...
Liebe...
die sich dann eröffnet...
wenn man bereit ist...
Und nicht, wenn die Triebe rufen...
Sex...
ein wunderbares Geschenk...!
Aber nicht der Hauptzweck des Lebens...!
Auf gar keinen Fall...
Schliesslich isst Keiner nur Knödel...
und lässt den Schweinebraten links liegen...
Wer die Liebe nicht ehrt,
ist den Sex nicht wert!
June, 2009 Ehe-BeschreibungNicht einfach ist's, in diesen Zeiten,
den Weg gemeinsam zu bestreiten!
Schon meist nach kurzen Ehe-Phasen,
ist man der Drescherei von Phrasen...
überdrüssig - Flasche leer...
man will nicht mehr!
Trotz "Ja" zur Ehe - rein aus Liebe...
wie weggeblasen sind die Triebe!
Trotz Schwärmerei und Treue-Schwüre,
folgt dann die Scheidungs-Ouvertüre!
Man trennt sich - man kennt sich!
Man will sich scheiden und dann meiden!
Nicht einfach ist's auf dieser Welt,
wenn sich ein Kind dazu gesellt!
Der Weg zu zweit ist zwar geschafft,
doch kostet's jetzt erst richtig Kraft.
Baby wickeln? - wer ist dran?
Ist es heut nicht mal der Mann?
Doch der sagt, immer nach dem Wickeln,
sei er übersät von Pickeln.
Und er kehrt so mit dem Schwindel,
seinen Rücken zu - der Windel!
Rückzugsstrategien per Windelallergien...
Unwahrheiten - Streitigkeiten.
Nicht einfach ist's auf dieser Welt,
wenn auch noch fehlt das liebe Geld!
Ganz schnell muss heutzutage,
auch die Frau ran - keine Frage!
Neben Haushalt, Herd und Kindern,
versucht man, Geldnöte zu lindern.
Dies Nöte spricht der Mann,
kurz und knapp am Abend an:
"Wie? Geldsegen?
Geh doch putzen oder fegen!"
Ein Mann - ein Wort...
Probleme fort!
Nicht einfach ist's, solch Last zu tragen,
doch würd man mich dazu befragen...
Warum nur sollt es einfach sein?
Steht das so im Eheschein?
Dazu gehört noch Vieles mehr,
das einzusehen fällt uns schwer.
Gerne würd man's einfach haben
und sich genüsslich daran laben.
Doch bald schon naht der grosse Jammer,
dann wird mit einem Riesenhammer,
die Ehekrise fortgeschlagen,
wird draufgehauen, statt aufzubauen!
Nicht einfach ist ein guter Rat,
doch schreit ich jetzt zu dieser Tat!
Also nun zu guter Letzt:
Bevor man sich zu Tode fetzt,
ist der Hammer wegzulassen
und sich sprachlich zu befassen.
Um dann gekonnt und wortgewandt,
langsam einen Bogen spannt.
Zum Beiderseits dämlichem Verhalten,
welczhes die Liebe lässt erkalten.
"Rede Viel und trotzdem wahr,
Wenig reden bringt Gefahr!"
Erfahrung ist nicht da, was Einem zustösst.
Erfahrung ist das, was man aus dem macht,
was einem zustösst
May, 2009 Luxus? Ist es Luxus, was ich mir leiste,
wenn ich ne eigne Meinung habe?
Jene Art der Freiheit im Geiste,
die ich gern nach aussen trage?
Ist es Luxus, was ich mir leiste,
wenn echte Gefühle in mir leben?
Deren Reichtum Manches enteiste,
was begann als zartes Beben?
Ist es Luxus, was ich mir leiste,
wenn tiefe Seelen mich berühren?
Ohne Worte geben sie das Meiste,
mein Herz können sie verführen.
Nein - Luxus ist es gewiss nicht,
wenn ich darüber sinnieren müsst.
Eher eine Form von hellem Licht,
die gewichtiger als alles Andre ist.
Die Krone des Seelenfriedens
ist unvergleichlich wertvoller
als leitende Stellungen im Staate
May, 2009 Nicht immer gewinnt die Sechs!Spielregeln
Zur Teilnahme wirst du geboren.
Das Spielbrett darf nicht verlassen oder vernachlässigt werden.
Die Regeln werden dir in die Wiege gelegt.
Die Anzahl der Mitspieler in zu Spielbeginn vorgegeben.
Du musst es spielen wollen, sonst verlierst du.
Es gibt nur einen Würfel.
Den richtigen Weg und das Gepäck suchst du dir.
Ziel ist, nicht nur am Ende anzukommen,
sondern kurz vor dem Ende stehenbleiben,
zurückblicken und feststellen, dass du den richtigen Weg genommen, das richtige Gepäck getragen
und dir dafür ganz lange Zeit gelassen hast.
Zu Spielbeginn
Der Würfel wird für dich geworfen, die Figur für dich bewegt.
Das Spielfeld ist noch aus Watte, wird aber zu Holz gebogen
um dann aus Asphalt einen starken Spieluntergrund zu bieten.
Nach den ersten Runden der Warmspielphase musst du übernehmen.
Deine Hände sind jetzt gross genug,
den Würfel kannst du selbst auf das Spielbrett werfen.
Die Figur kannst fortan nur noch du bewegen.
Im Laufe des Spiels
Die Mitspieleranzahl wird im Laufe des Spiels variabel,
die Reihenfolge der Mitspieler ändert sich.
Dies können oder werden je nach Regel ausgetauscht.
Mal steht man, mal geht man, mal setzt man aus,
und mal macht man einen grossen Sprung.
Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.
Wichtig ist, dass man immer weiterwürfelt und nie aufhört zu spielen.
Willkommen auf der Spielwiese "Leben"
Das Leben ist ein Spiel, es gehört nicht nur Mut,
sondern sehr viel Glück dazu!
March, 2009 Der Macho-MannIch kannte mal nen Macho-Mann,
von dem ich euch berichten kann.
Denn Diesem war ich einst erlegen,
da er doch war nur zu verwegen.
Doch schnell wurd' ich ihn wieder los,
seither fühl ich mich ganz schön gross,
und gehe meinen Weg allein,
doch ich werd' niemals einsam sein.
Denn ich hab daraus gelernt,
dass es nicht gut, wenn man entfernt
sich von dem eignen Spiegelbild,
da es dann kommt nur allzu wild.
Ich wurd' durch diese Sach' gescheiter,
mein Leben, es geht täglich weiter.
Es schenkt mir Freud' und Herzlichkeit,
die nun auch Flügel mir verleiht.
Mit diesen flieg' ich ganz weit fort,
schon bald an einen andern Ort.
Wo ich empfinde Freude pur,
und nicht mehr sehe auf die Uhr.
Denn für mich hält nun meine Zeit,
nur Fröhlichkeit und Lust bereit.
Ich werde viel im Leben lachen,
und noch ganz tolle Sachen machen.
Dazu brauch' ich kein Macho-Mann,
der mich nur daran hindern kann,
im Leben meinen Weg zu gehn
und froh die Zukunft anzusehn.
Nein, ich geniesse meine Zeit,
zu jedem Spässchen stets bereit.
Werd' mir die schöne Welt anschau'n,
ja, das werd' ich mich sicher trau'n.
Doch auf den ollen Macho-Mann,
ich gut und gern verzichten kann.
Der soll doch bleiben, wo er will,
jetzt ist's genug - jetzt bin ich still.
Männern und Strassenbahnen sollte man nie nachlaufen...
es kommen immer wieder Neue...
March, 2009 Die weisse Feder / Eine Geschichte zum NachdenkenEine verzweifelte Frau kniet sich in ihrem Wohnzimmer auf den Teppich und faltet ihre zitternden Hände. "Gott", betet sie: "Ich weiss nicht mehr weiter. Wie soll ich meine drei Kinder weiter versorgen? Das bisschen Geld, was ich zur Verfügung habe, reicht einfach nicht aus für Alle. Wir haben schon Tage nicht mehr richtig gegessen. Kannst du mir nicht helfen? Ich brauche eine Arbeit, aber so sehr ich mich bemühe - ich finde keine. Lasse ein Wunder geschehen". Dann betet sie das Vater Unser. Zur gleichen sitzt ein verzweifelter Mann auf seinem Sofa. Er hat seine zitternden Hände vor sein Gesich gelegt. "Gott", betet er: "Ich weiss nicht mehr weiter. Meine Schulden lasten von Tag zu Tag schwerer auf meinen Schultern. Sie erdrücken mich. Meine Familie leidet unter diesem Druck und bevor ich sie verliere, werde ich meinem Leben selbst ein Ende setzen. Ich habe auf ein Wunde gehofft, doch leider vergeblich". Dann betet er das Vater Unser. Ein sehr wohlhabender Mann sitzt in seinem Auto. Er ist auf Geschäftsreise. Mit zittrigen Händen hält er das Lenkrad fest umklammert. In derselben Zeit, wo der Mann und die Frau beten, beginnt auch er zu sprechen. "Gott", betet er: "Ich habe meine Ziele im Leben erreicht. Besitze Häuser und habe viel Geld. Eine Familie, der es an Nichts fehlt. Warum betrügt meine Frau mich dann mit einem andern Mann? Jetzt kann ihr nur noch ein Wunder helfen". Dann betet er das Vater Unser. In derselben Minute stirbt eine alte Frau. Der Ehemann nimmt ihre runzligen Hände in die seinen. "Gott", betet er: "Öffne deine Tore und lasse sie eintreten. Sie war eine Kämpferin im Leben. Mit ihr habe ich soviel erreicht. Durch jedes Tal ist sie mit mir gegangen. Ich danke dir, dass sie die Früchte unserer Ernte so lange mit mir geniessen durfte". Dann betet er das Vater Unser. In der kommenden Nacht träumen die Frau und die beiden Männer den gleichen Traum. Sie verlassen ihre schafenden Körper und schweben auf einen Engel zu. Der Engel umfängt sie mit seinen Flügeln und wärmt ihre gequälten Seelen. Dann öffnet er seine Flügel weit un beginnt zu sprechen: "Wir haben eure Gebete gehört. Sagt mir, wie sehen Wunder für euch aus? Wenn wir eure Wünsche erfüllen, ist es dann ein Wunder was geschehen ist? Oder wollt ihr nur ein leichtes Leben? Er wendet sich der Frau zu: "Du jammerst, dass ihr nicht genug zu essen habt. Dein Geld reicht nicht und Arbeit bekommst du auch keine. Jetzt betest du um ein Wunder". Die Frau nickt traurig mit dem Kopf. "So ist es ja auch", weint sie. "Und deine Kinder?", fragt der Engel leise, "was wünschen sie sich?" Die Frau weiss es nicht. Sie hatte ihre Kinder noch nie gefragt, was sie sich wünschen. Ob sie glücklich waren oder ob sie etwas vermissten. Der Engel streichelt über ihre Wange. "Sie sind glücklich, weil du bei ihnen bist", tröstet er sie. "Aber auch ängstlich, weil sie deine ewige Sorge spüren. Und das jeden Tag. Merkst du nicht, dass es in deinen Händen liegt, dein Schicksal zu drehen? Glaube an dich und deine Wünsche, arbeite an ihnen und lasse dich nicht so schnell entmutigen. Lebe ihnen das Positive vor. Zeige ihen den Weg, den sie später einschlagen sollen. Lasse sie sehen, dass man Alles erreichen kann, wenn man nur daran glaubt. Dann hast du ein Wunder vollbracht. Dann wendet er sich dem wohlhabenden Mann zu: "Warum kann deiner Frau nur noch ein Wunder helfen?", fragt er ihn ernst. "Was hat sie getan und was hast du vor? Willst du ihr etwas antun? Warum? Der Mann wird wütend: "Ich habe ihr Alles gegeben. Es fehlt ihr an gar nichts, und trotzdem betrügt sie mich. Das habe ich nicht verdient". Der Engel nimmt die Hand des Mannes. "Was fühlst du?" fragt er ihn. Der Mann versucht, die Hand des Engels abzuschütteln, aber es will ihm nicht gelingen. "Was fühlst du?", fragt der Engel ihn noch einmal. "Deine Hand", antwortet der Mann zornig, "was soll ich sonst wohl fühlen?" Der Engel drückt nun fester zu. "Was noch?", fragt er ihn wieder, "denn es ist nicht nur eine Hand". Der Mann lässt seine Schultern fallen und stöhnt gequält auf. "Wärme spüre ich und Kraft", antwortet er leise. "Ruhe und Geborgenheit". Der Engel lächelt. "Und?", will er wissen, "wie fühlt sich das an?" Der Mann lächelt nun auch. "So gut", antwortet er dem Engel. "So gut". "Ich verstehe, was du mir sagen willst", fährt er fort. "Meine Gedanken haben sich nur um Geld und Wohlstand gedreht. Es Hat mich innerlich tot für das Leben gemacht. Ich habe vergessen, zuzuhören und zu sehen. Habe genommen, aber nich gegeben. Es ist nicht ihre Schuld, sondern meine". Der Engel nickt zustimmend. "Das wahre Glück, mein Lieber, findest du nur bei einem Menschen, der dich liebt", muntert er ihn auf. "Es ist nie zu spät, das zu erkennen. Verzeih ihr, dass sie die Liebe gesucht hast, die du dir versagt hast". Der Mann nickt. "Habe ich denn eine Chance, dass sie mir verzeiht?", fragt er den Engel zerknirscht. Der Engel schlägt mit seinen Flügeln. "Zeige ihr, wie wunderbar du sein kannst", antwortet er ihm. "Erschaffe dein eigenes Wunder. Verzeihe dir selber und glaube an die, die dich brauchen und lieben. Der wohlhabende Mann hat verstanden und bedankt sich bei dem Engel. Dieser wendet sich nun dem Vezweifelten zu: "Du hast viele Schulden und überlegst, aus dem leben zu scheiden", beginnt er. "Angst hast du, dass deine Familie dem Druck nicht gewachsen ist. Und weil du sie nicht verlieren willst, verlässt du sie lieber". Der Verzweifelte schüttelt den Kof. "Ich habe Angst, dass sie in mir den Verlierer sehen. Dass sie mich auslachen und mich verachten", antwortet er dem Engel. "Wenn ich nicht mehr bin, werden sie nicht so von mir denken. Sie werden trauern und mich irgendwann vergessen". Der Engel wird wütend. "Was werden sie vergessen?", fragt er ihn zornig. "Dass du sie schmählich im Stich gelassen hast? Bist du sicher, dass sie um dich trauern werden?" Der Verzweifelte kann nicht fassen, wie der Engel mit ihm spricht. Was meinte er bloss? Verständnislos sieht er den Engel an. "Ich meine es doch nur gut", sagt er daher kleinlaut. Der Engel fasst ihn an die Schultern und rüttelt ihn heftig. "Wenn Jeder, der in Schwierigkeiten steckt, diesen Weg wählen würde", sagt er eindringlich, "hätte der Himmel viel zu tun. Du wählst diesen Weg, weil du es bist, der nicht nochmal von vorne anfangen will. Es ist dir zu mühselig". Der verzweifelte Mann gibt dem Engel einen Stoss. "Das glaubst nur du", schreit er ihn an. Ich habe meine Arbeit verloren. Was wird mit unserm Haus? Mit den Kindern? Ihre Freunde werden sie ausschliessen. Und nur, weil wir Alles verlieren werden". Nun gibt der Engel ihm einen gewaltigen Schubs: "Hast du das deinen Kindern beigebracht?", schreit er aufgebracht. "Dass sie nur die schätzen sollen, die sich Alles leisten können? Stumpfe, lächerliche und nichtssagende Werte. Dann bist du ihr Totengräber, denn irgendwann werden sie dir folgen". Der Mann sinkt auf die Knie und weint erbärmlich. "Aber so ist das Leben", antwortet er schluchzend. Der Engel hat nun doch Mitleid mit ihm und hilft dem Verzweifelten auf. "So kann das Leben nicht sein", antworte er ihm milde. "Nicht wir, sondern ihr habt es zu einem Kampf gemacht. So sind euch die wirklichen Werte, die das Leben ausmachen, abhanden gekommen. Immer mehr von euch bitten um Wunder. Und warum? Weil ihr euch Alle nach etwas Anderm sehnt. Ihr wollt diese Hektik nicht mehr. Diesen Stress, der euch hin und her hetzen lässt. Eure Augen öffnen sich langsam wieder. Aber in Gedanken fühlt ihr euch allein gelassen. Dabei könnt ihr zusammen viele Wunder erschaffen". Der Engel gähnt. "Feiglinge seid ihr". Der Verzweifelte reicht dem Engel die Hand. "Dann mache ich den Anfang", sagt er dankbar. "Ich will kein Feigling sein und auch nicht der Totengräber meiner Kinder. Du hast Recht, die eigentlichen Werte sehen anders aus. Wir werden bei Null anfangen müssen. Aber das macht nun Nichts mehr. Ich freue mich, wenn wirkliche Freunde nun mein Leben bereichern". Der Engel legt seinen Arm um ihn: "Und schon ist das Wunder geschehen", lacht er. Der Engel breitet noch einmal seine Flügel aus: "Trotzdem ist es traurig, dass Glück und Unglück von einem Stück Papier und ein paar Münzen abhängig ist", sagt er nachdenklich. "Glaubt es oder glaubt es nicht, es geht auch anders". "Aber da ihr um Wunder gebeten habt, will ich euch eins geben. Ein ganz Kleines, mit grosser Wirkung". Der Engel schüttelt sein Federkleid, und eine kleine, flauschige, weisse Feder schwebt sacht zu Boden. "Wenn ihr mal wieder ins Straucheln kommt und anfangt zu zweifeln", sagt er zu ihnen, "dann achtet auf eine kleine, weisse Feder. Sie kann überall sein. Auf der Strasse könnte sie liegen. An eurer Kleidung haften oder auf der Fensterbank. Ganz egal, wo ihr sie findet, sie wird euch an das erinnern, was ihr wirklich wollt. Nur, ihr dürft das Hinsehen nicht vergessen". Neben ihnen leuchtet plötzlich ein helles Licht. Es umgibt eine alte Frau, die langsam auf sie zukommt. Der Engel nimmt ihre Hand und zieht sie an seine Lippen. "Da bist du ja", begrüsst er sie. "ich habe schon auf dich gewartet. Es ist lange her, nicht wahr?" Die alte Frau nickt freundlich: "Ja", antwortet sie. Es ist lange her. Aber ich habe deinen Rat befolgt. Mein Leben war erfüllt von Liebe. Von den kleinen Hürden reden wir erst gar nicht. Es hat sich gelohnt, zu leben, zu glauben und zu kämpfen. Nun komme ich zu dir zurück und sage nochmal Danke. Die weisse Feder hat mein Leben verändert. Ich habe es genossen". Der Engel nimmt die alte Frau auf seine Arme. Dann breitet er seine Flügel aus. Doch bevor er mit ihr davonfliegt, derht er sich noch einmal um: "Wir sehen uns", ruft er ihnen zu und erhebt sich in die Lüfte.
In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank.
March, 2009 Die Karten des LebensDas Leben ist ein Kartenspiel,
spielst du gut aus, gewinnst du viel.
Verfolgst du sicher deine Runden,
kann dich so leicht Niemand verwunden.
Doch lauert überall Gefahr,
drum gib gut Acht, sonst wird es wahr
und du verlierst noch dieses Spiel,
denn nur ein Kämpfer kommt zum Ziel.
Magst du manch Runde auch verlieren,
du darfst dich deshalb niemals zieren,
mit deinem Leben fortzufahren.
Du hast nur eins, trotz der Gefahren.
Das Leben ist ein Auf und Ab,
läuft es nicht gut, gehts zwar bergab,
doch dafür lernst du vielleicht nun,
was du in Zukunft jetzt musst tun.
Ich gebe zu, es ist nicht leicht,
und oft sind nur die Andern reich.
Vielleicht läuft dir die Liebe weg,
und du warst Mittel nur zum Zweck.
Man kann die Karten nicht bestimmen,
und auch nicht jedes Spiel gewinnen.
Mal sind sie Schwarz, mal siehst du Rot,
so geht es weiter bis zum Tod.
Es kommt nur auf die Bahnen an,
wieso dein Blatt sich wenden kann.
Drum mische deine Karten richtig,
denn sie sind für dich lebenswichtig.
Spiel gut aus ein schlechtes Blatt,
würz es mit Bluff und mach sie satt.
Dann wirst du seh'n, sie bluffen auch,
denn Vieles ist nur Schall und Rauch.
Wirst du auch nie der Erste sein,
der erste Platz ist oft nur Schein.
Sei froh mit dem, ws man dir gibt,
das Leben dich dann wieder liebt.
Doch denk daran, geht es dir gut,
vergiss nicht die, die brauchen Mut,
weil sie noch nicht die Richtung fanden,
da ihr Glück noch nicht ist vorhanden.
Denn Glück gehört sehr oft dazu,
und fehlt es dir, schaust du nur zu,
wie Andre sich den Stich erkämpfen
und deine Siegeswelle dämpfen.
Drum nimm die Beute nicht ins Grab,
gib was davon den Andren ab.
Wenn's auch nicht Viel ist, es kann reichen,
die schlimmsten Schulden auszugleichen.
Am Ende zählen nur noch Karten,
die ausgespielt längst auf dich warten.
Veranschlagt wird, was überwiegt,
wenn deine Seele einmal fliegt.
Berechnet nur Gedanken werden,
und auch dein Handeln hier auf Erden.
Was du besessen ist nicht wichtig,
nur ob dein Leben war so richtig.
Das Leben ist ein Kartenspiel,
das stimmt, doch gibt es dir sehr Viel
und es lässt dich oft selbst entscheiden,
manch deiner Fehler zu vermeiden.
Drum mische deine Karten richtig,
denn sie sind für dein Leben wichtig.
Gesundheit, Liebe, Zuversicht,
für Alles gibt es einen Stich.
Nur auf die Zutat kommt es an,
und aufs Gewürz, so dann und wann.
Gibst du von Allem nicht zuviel,
bringt dich der Weg vielleicht zum Ziel.
Die Lösung heisst nie aufzugeben,
wünscht auch dein Pech, dich einzuweben.
Demanch geh kämpfend aus dem Spiel,
denn nur der Mut führt dich ans Ziel.
Steh zu dir...
sooft du auch gefallen bist.
Geh mit dir...
und wenn du dich tausendmal in die Irre führst.
Nick dir zu...
selbst wenn die ganze Welt den Kopf über dich schüttelt.
Glaube an dich...
denn wenn du nicht an dich glaubst...
wird es auch kein Anderer tun.
February, 2009 Generation "Doof"Nun hält also die Generation "Doof" in unserm schönen Lande Hof. Erhebt Konsum zu der Kultur, verbannt die Kunst und Literatur. Nichts zu wissen ist modern, Spass ist ihrer Pudel Kern, die dann in Designerjacken, fröhlich auf die Bildung kacken. Wer will sich die Zeit vertreiben, nur mit Rechnen, Lesen, Schreiben? Das macht in dieser Generation, Alles der Computer schon. Wer will denn tatsächlich wissen, von andern Ländern, Städten, Flüssen? Gut ist da wo Ballermann, man sich einen ballern kann. Und *lg* und *lol* in Kürze, gibt der Sprache grosse Würze. Da hat man für die Pünktlichkeit, heute wirklich keine Zeit. Es sind gute Demokraten, die Besonders nicht erwarten. "Doof" ist chic und wird es bleiben, man lässt sich mit dem Strome treiben. Die Meinung ist die Königin der Welt, weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist. January, 2009 Einfach mal so gedachtEntspannt - das Frühstück grad genossen,
sitz ich hier an meinem Tisch.
Spiel mit der Katze - trinke Kaffee,
fühl mich zufrieden, satt und frisch.
Hör dazu Musik von früher,
geh in Gedanken weit zurück.
Lass Alles mal Revue passieren,
und denk: "Mein Kind, du hattest Glück.
Bis hierhin kannst du doch nicht klagen,
mach auch in Zukunft weiter so.
Sei schön bescheiden, bleib humorvoll,
lieb die Menschen - mach sie froh.
Lass dich von Niemandem verbiegen,
warum auch? Bleib ganz einfach "Du".
Genauso werde ich es machen,
lehn mich zurück, die Augen zu.
Ich weiss, es ist nicht Alles rosig,
was uns im Leben wiederfährt.
Doch mit gesundem Optimismus,
wird jedes Leben lebenswert.
Man muss versuchen, zu ergründen,
warum man manchmal resigniert.
Sehr Vieles ist bestimmt zu retten,
wenn man rechtzeitig reagiert.
Und schuld sind auch nicht immer Andere,
wenn Dies nicht klappt und Das nicht geht.
Man macht nur einfach oft den Fehler,
dass man falsch handelt und zu spät.
Ihr denkt vielleicht: Die hat gut reden,
die war noch niemals richtig Down.
Irrtum... ich hab auch manchmal Sorgen,
hab nur gelernt, nach Vorn zu schaun.
Und wenn es mir dann wieder gutgeht,
geht mir mein Leben durch den Sinn.
Dann kann ich auch das Fazit ziehen,
dass ich im Grunde glücklich bin.
Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind.
Aber noch viel mehr Menschen wissen nicht,
dass sie glücklich sind.
January, 2009 Positiv denkenWas erwartest du vom Leben?
Erwartest du das Allerbeste...
oder gehörst du zu den Seelen,
die ständig Angst haben,
dass das Schlimmste geschehen wird,
dass die Dinge schief gehen?
Ist das der Fall...
dann verdienst du, was dir widerfahren wird,
denn du ziehst das an, was du liebst...
oder das, was du hasst und fürchtest...
Wenn dein Bewusstsein negativ ist,
ziehst du Negativität an wie ein Magnet das Eisen
und du wirst dich in Gesellschaft von Seelen wiederfinden,
die ähnlichen Geistes sind...
denn: "Gleich und Gleich gesellt sich gern!"
Wenn dein Bewusstsein ein Bewusstsein der Liebe ist,
wenn du von den Freuden des Lebens übersprudelst
und wenn dein Herz
von Dankbarkeit zu Jedem und Allem erfüllt ist,
wirst du sehen...
dass du jene glücklichen, freudvollen Seelen anziehst,
die Liebe und Freude ausstrahlen,
wo immer sie auch hingehen.
Dein Leben wird mit dem Allerbesten erfüllt sein,
was das Leben bieten kann.
Warum nicht das Allerbeste in jeder Situation sehen?
Sieh zu, wie du das Allerbeste jetzt an dich ziehst.
Ich fürchte mich nicht vor dem "Morgen";
Ich kenne bereits das "Gestern", und ich mag das "Heute" !
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